Lege jeden Morgen drei winzige, klar formulierte Aufgaben bereit, die jeweils unter zehn Minuten dauern: eine Review-Aufgabe, eine Vorbereitungsaufgabe und eine Orga-Aufgabe. So greifst du in Freistunden automatisch zum nächsten Schritt, ohne zu überlegen. Lea berichtete, dass sie dadurch wöchentlich eine zusätzliche Stunde Nettofortschritt gewinnt, nur durch konsequentes Vorhalten dieser kleinen Bausteine.
Sortiere Aufgaben nach Kontexten wie Bibliothek, Flur, Bus oder Mensa. Eine Karte pro Kontext, maximal fünf Einträge. Wenn du zwischen Räumen wanderst, greifst du zur passenden Karte und wählst einen Eintrag. Der Wechselaufwand sinkt spürbar, weil du nicht mehr scrollst oder priorisierst, sondern situativ zugreifst. Das schafft ruhige, verlässliche Handlungsimpulse.
Definiere ein Startsignal wie Kopfhörer aufsetzen, Stoppuhr starten und einen Satz laut lesen. Schließe mit einem einheitlichen Abschlussritual: Ergebnis notieren, nächsten Schritt bestimmen, Material verstauen. Diese beiden Anker minimieren Reibung bei kurzen Sprints. Jonas nutzt genau das und verliert kaum Zeit zwischen Räumen, weil er automatisch in seinen Mikro-Flow kippt.
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